Klimaschutz durch µChar und µSoil: Kohlenstoffspeicherung und Systemwirkung

 

Kohlenstoffspeicherung durch Biokohle  

 

Pellets & Carbon

                           

Die thermochemische Umwandlung von Biomasse in µChar überführt biogenen Kohlenstoff in eine stabilere, schwerer abbaubare Form. Diese Kohlenstoffspeicherung ist ein zentraler Bestandteil der Klimawirkung der Bionic-Plattform.

 

Die Stabilität des gespeicherten Kohlenstoffs hängt von Feedstock, Prozesstemperatur, Kohlenstoffgehalt, H/Corg-Verhältnis und dem jeweiligen Anwendungspfad ab. Die Langzeitbeständigkeit wird durch Qualitätsanalytik dokumentiert und muss im Rahmen einer anerkannten Zertifizierungsmethodik (z.B. EBC C-Sink, CRCF) für den verwendeten Feedstock und Standort (nationale Gesetzgebung) nachgewiesen werden.

 

Technische CO₂-Systembilanz

Die Klimawirkung der Bionic-Plattform ergibt sich aus mehreren Pfaden:

Die technische Systemwirkung liegt im Referenzfall bei rund ~30 kt CO₂e/a (internes Modell). Dieser Wert basiert auf internen Bilanzen. Zertifizierbare Mengen hängen von Methodik, Projektgrenzen, Feedstock, MRV, Audit und Abnehmerstruktur ab.

Langfristige Kohlenstoffbindung


Langfristige Kohlenstoffspeicherung ist kein pauschales Produktversprechen, sondern ein analytisch und methodisch zu belegender Nachweis:

  • Kohlenstoffgehalt und Stabilitätsparameter (H/Corg, O/Corg) gemäß anwendbarem Standard
  • Anwendungspfad: Bodeneinbringung, Materialintegration oder andere langlebige Nutzung
  • Monitoring, Reporting und Verification (MRV) über die Projektlaufzeit
  • Vermeidung von Doppelzählung gegenüber anderen Claims

 

Bionic dokumentiert µChar-Qualitäten chargenbezogen. Für eine Zertifizierung nach CRCF-kompatiblen oder anerkannten Standards wird die Datenstruktur projektspezifisch aufgebaut und für Zertifizierer bereitgestellt.